DigiWoh Podcast: Nachverdichtet #4 mit Felix Bätcher
Shownotes
Felix kennt beide Seiten: Wohnungsunternehmen und PropTechs. Sein zentraler Satz bringt die Dynamik perfekt auf den Punkt:„Wir laufen nur so schnell, wie das Wohnungsunternehmen laufen kann."
Dabei geht es nicht um Ausreden, sondern um realistische Projektgeschwindigkeiten. Denn drei bis sechs Monate Implementierungszeit sind kein Scheitern, sondern ein Zeichen guter Planung und sauberer Prozesse.
Plentific ist eine der führenden Plattformen für digitales Property Management. Das Unternehmen unterstützt Wohnungsunternehmen dabei, Instandhaltungs- und Betriebsprozesse effizienter zu gestalten – mit moderner Technologie, strukturiertem Projektmanagement und einem starken Netzwerk in Deutschland und Großbritannien.
Darüber sprechen wir in dieser Folge:
Warum Software-Implementierungen 3–6 Monate dauern (und warum das absolut sinnvoll ist)
Wie Digitalprojekte ins Stocken geraten, wenn Schlüsselpersonen plötzlich fehlen
Was deutsche und englische Wohnungsunternehmen überraschend ähnlich macht
Warum „abholen“ mehr bedeutet als ein Schulungstermin
Welche Rolle methodisches Projektmanagement in der Wohnungswirtschaft spielen muss
Und warum PropTechs manchmal schneller laufen wollen, aber immer das Tempo des Wohnungsunternehmens bestimmen müssen
Digitalisierung scheitert selten an der Software – sondern an Tempo, Ressourcen und fehlender Prozessarbeit.Welche Erfahrungen habt ihr mit Software-Einführungen in der Wohnungswirtschaft gemacht?
Redaktion: Ronja Goedert & Arne Rajchowski
Podcastproduktion: David Bargiel
Transkript anzeigen
00:00:03: Da auch genau darauf zu achten, dass wir nur so schnell laufen wie auch das Wohnungsunternehmen laufen kann.
00:00:11: Herzlich willkommen zum Digibo-Podcast und heute mal zu einem anderen Podcast!
00:00:18: Und zwar wechseln wir jetzt die Seiten.
00:00:20: Wir haben jetzt relativ viel oder nicht ja doch schon oft mit Wohnungsinternehmen gesprochen über verschiedenste Aspekte und ich kann versprechen es werden noch mehr dazu kommen.
00:00:29: und in einem letzten Podcast und zwar mit der Digivo der Sonne haben wir auch das Verhältnis über das Verhalten von Wohnungsunternehmen und Probtext oder Technologieunternehmen insgesamt gesprochen.
00:00:41: Wie kann das verhältnis ausgestaltet werden, wie ist es verhältnes auch durch rechtliche Vorgaben geprägt?
00:00:47: Und ja versteht man sich eigentlich ganz gut miteinander Und das haben wir auch zum Anders genommen, um heute mal auf die andere Seite der Medaille zu schauen.
00:00:55: Ich freue mich total, dass wir den Felix dabei haben!
00:00:57: Der Felix Bettcher ist vom Plantific.
00:00:59: Plantific ist kein deutsches Unternehmen sondern ein englisches Unternehmen und ich würde jetzt leihenhaft sagen, beschäftigt sich mit der Lehrwohnungsanierung.
00:01:07: aber das stimmt eigentlich gar nicht.
00:01:08: Sondern es beschäftigt uns insgesamt mit dem Management, mit dem Maintenance von Wohnungen – aber das wird Felix noch viel besser erklären.
00:01:19: Thema der Zusammenarbeit, der Erwartungen, der unterschiedlichsten Erwartung an die Arbeit und die Leistung tatsächlich besprechen oder uns darüber austauschen um im Endeffekt mehr Verständnis voneinander zu entwickeln.
00:01:37: Felix ich freue mich dass du heute dabei bist.
00:01:39: Dabei liegt bei dir.
00:01:40: Danke Arne!
00:01:41: Vielen Dank erstmal für die Einladung heute.
00:01:42: Ich freue mich sehr dabei zu sein ist ehrlicherweise mein erster Podcast den ich hier aufnehme deswegen umso interessanter gerade zu dem Thema auch zu sprechen.
00:01:51: Vielleicht nochmal kurz zu meiner Person, ich bin seit über zehn Jahren in der Immobilienbranche unterwegs habe bei diversen Start-ups so gut wie von Null eigentlich immer mit aufgebaut und bekomme aus dem Facility Management über ein Messdienstleister.
00:02:05: Ich hab dort wirklich alles erlebt was man so erleben kann und habe wirklich durch die Branche weg mit Assetmanagern, Property Managern, Facility Managern, Reinigungsunternehmen gesprochen also alles was so... in so einer Liegenschaft kreucht und fleucht, aber eben auch natürlich den Leuten die mit uns dort zusammenarbeiten wollten.
00:02:23: Und bin jetzt seit über zwei Jahren bei der Plantific verantworte hier den Vertrieb.
00:02:29: und genau wie du es schon gesagt hast wir sagen von uns selber Wir sind das technische Liegenschaff zum Management für die Liegenschaft.
00:02:36: Das bedeutet im Endeffekt, wir ergänzen das ERP als nichtkaufmännisches System.
00:02:41: Das ERP ist das Kaufmännische System und wir sind das operative System.
00:02:46: was dahinter geschaltet wird deutet alle Themen rund um die Liegenschaft vom Mieter, der einen Schaden meldet über die Auftragsannahme im Service.
00:02:54: Über die Auftragesvergabe an den externen oder eben auch internen Regiebetrieb inklusive Handwerkerkopplung machen wir über das Ganze über die ganze Plattform.
00:03:03: drum herum gibt es dann noch verschiedene Lösungen, die sich mit Betreiberpflichten auseinandersetzen.
00:03:08: also alles was Verkehrssicherheit angeht, alles was Wartungsintervalle angeht wird dort mit aufgenommen.
00:03:16: Und dazu machen wir dann noch solche Sachen wie Anlagenmanagement, also sprich alles was Heizanlagen, Lüftungsanlagen verbaut sind in der Liegenschaft mit dem Garantie-Management dahintergelegt.
00:03:27: Aber eben auch den Themen wie Inventar-Management, sprich was ist eigentlich in der Wohnung verbaut und was wird dort hinterlegt?
00:03:37: Das jetzt einmal ist so ein bisschen die oberste Flughöhe.
00:03:40: das geht natürlich extrem ins Detail.
00:03:43: Automations die wir dort reingebaut haben, viel KI die mittlerweile mit rein kommt.
00:03:48: Aber da kann ich auch lernen gleich nochmal ein paar Themen zu erzählen.
00:03:51: Na vielleicht!
00:03:52: Wir wollen ja auch über was anderes sprechen aber dann können wir auch dazu... Ich glaube das Schöne war ja du hast ja das Feld so bisschen aufgemacht in dem ihr arbeitet.
00:03:58: jetzt bin ich hier zum Wohnungsunternehmen aus Chemnitz.
00:04:01: Kann ich euch so leicht buchen wie ein Asana oder wie ein Teams Abo?
00:04:06: Oder vielleicht noch mal anders gefragt aus einer Richtung?
00:04:10: Haben wir mit wir, meine ich jetzt mal die Wohnungswirtschaft.
00:04:13: Die Erwartung dass es so leicht geht?
00:04:16: Ich glaube oder was heißt?
00:04:17: ich glaube das meiner Erfahrung aus den vielen Gesprächen die ich jetzt auch in den letzten zwei Jahren hatten und wir haben ja eine relativ komplexe Software.
00:04:25: leider ist es nicht so dass wir einen Self-Service haben also sprich wo man irgendwo auf die Webseite geht und lädt sich das runter und dann installiert man das und dann funktioniert das irgendwie vielleicht wie einer Sahne.
00:04:34: Sahna muss vielleicht auch noch ein bisschen aufgesetzt werden aber prinzipiell ist das ja eigentlich pay as you go und man kann sofort loslegen.
00:04:42: Das ist bei uns leider nicht so.
00:04:44: Wäre wünschenswert, vielleicht kommt das auch in der Zukunft irgendwann weil es dann vereinfacht wird.
00:04:48: noch mal momentan eben noch nicht.
00:04:50: Wir haben ein relativ großes Brett vor der Brust weil's natürlich in der Wohnungswirtschaft eben um ganz viele kleinteilige Prozesse geht die heute teilweise noch sehr manuell abgefertigt werden Die dann in die digitale Welt überführt werden müssen bedarf es einfach sehr, sehr viel Planung und vor allen Dingen Kompetenz aus den Teams die man da mitnehmen muss.
00:05:10: Und die im Prinzip einem auch genau sagen wie sie das umsetzen wollen.
00:05:14: wir sind natürlich in so Prozessvalidierungsthemen mit drinne wo wir uns das ganz genau angucken.
00:05:18: Das ist natürlich auch so Kerngeschäft was wir dann machen wenn wir ein Onboarding machen aber dass wir das einfach nur installieren und sagen hier habt ihr die Software schmeißt das mal auf eure Prozesse drauf und guckt wie's ist.
00:05:29: das funktioniert leider nicht.
00:05:30: Es ist sehr viel Arbeit vorher schon von nöten.
00:05:34: Du hast von Teams gesprochen, was meinst du denn da für Teams?
00:05:37: Meinst du das Team beim Wohnungsunternehmen und dann eure Teams?
00:05:42: oder wo liegt zum Anfang eigentlich die meiste Last.
00:05:46: Die meiste Lasse liegt im ersten Schritt im Projektteam vom Wohnungs-Unternehmen.
00:05:50: also wir haben ja immer oder zumindest versuchen wir das natürlich immer mit dem Wohnungs Unternehmer abzustimmen ein Projekt verantwortlichen der im Endeffekt sagt pass auf Der hat das Scouting gemacht, der hat gesagt wir brauchen das oder wir sind da zusammengekommen und man hat das für gut befunden.
00:06:05: Und dann überlegt man sich im ersten Schritt und das mache ich im größten Teil mit dem Team.
00:06:10: Wo sind die Knackpunkte derzeit?
00:06:12: Wo könnte unsere Software überhaupt lösungsorientiert arbeiten?
00:06:16: Wie können wir das umsetzen?
00:06:17: Und im zweiten Schritt sofern wir dann zusammen kommen erarbeiten wir gemeinsam eine Strategie, die über drei bis sechs Monate geht.
00:06:25: von der Implementierung.
00:06:29: interne Team natürlich von uns gefragt.
00:06:31: Wir haben eine Implementierungsteam, die sich ausschließlich damit auseinandersetzen.
00:06:36: aber wir müssen natürlich die Stakeholder so nennen wir die Leute die vor allem in der Genossenschaft und im kommunalen Unternehmen oder Wohnungsunternehmen arbeiten abholen.
00:06:45: das heißt dort gibt es bis in die unterste Ebene vom Techniker der Aufträge macht bis hoch aber auch zum Vorstand der seine Analysen und Prozesse im Blick haben möchte.
00:06:57: Also wir müssen im Endeffekt jeden abholen und auch jeden auf das System mit Schulen.
00:07:01: Und das machen wir in bestimmten Abschnitten dann.
00:07:03: Ist diese Erwartungshaltung von beiden Seiten immer klar kommuniziert, und auch so geregelt?
00:07:10: Wird das so gelebt oder ist es jetzt das Ideal?
00:07:13: Das wäre das Ideale!
00:07:16: Wir versuchen das natürlich immer... Oder was heißt wir versuchen das?
00:07:18: Wir geben das relativ klar vor weil wir natürlich aus der Erfahrung gesehen haben was alles schiefgehen kann und wo's eben nicht funktioniert.
00:07:25: Und manchmal möchte man auch schneller laufen, als vielleicht der Partner laufen kann.
00:07:30: Wir haben uns angewöhnt wirklich genau zu gucken und mit den Unternehmen einen Plan zu erstellen und da auch genau darauf zu achten dass wir nur so schnell laufen wie auch das Wohnungsunternehmen laufen können.
00:07:43: Bedeutet... Wir haben ja eben von diesen ganzen Lösungen erzählt.
00:07:49: Das ist so, dass wir nicht jede Lösung Auf einmal auf das Team schmeißen und sagen wir implementieren sofort alles, sondern das Ganze in Teilschritten machen.
00:07:59: Das heißt Wir fangen mit einfachen Sachen an vielleicht als erstes Mal die Integration bauen zum ERP Stammdatenaustausch dass das schon mal automatisch läuft.
00:08:11: dann gehen wir in die nächste Implementierungsphase wo wir das operative team abholen also serviceteam.
00:08:17: Dann gucken wir uns an, wie laufen Betreiberpflichten?
00:08:22: Wen müssen wir dort abholen.
00:08:23: Und so hangeln wir uns im Prinzip von Schritt zu Schritt und das wird auch ganz klar definiert.
00:08:28: Da werden auch ganz klare Ressourcen vor allen Dingen vom Wohnungsunternehmen mit aufgegliedert.
00:08:33: Und dann zu bestimmten Zeiten eben auch abgefragt und dann eben auch geschult.
00:08:38: Das wäre das Ideale was natürlich auf passiert ist.
00:08:41: Wir müssen dem ersten Schritt die Leute erst mal abholn und was dann natürlich auch gerne passiert ist dass die Die vom Technik also vor allem im operativen Bereich sind ihre festgefahrenen Prozesse haben, was auch total richtig ist.
00:08:52: Die sagen auch das funktioniert alles?
00:08:53: Alles super!
00:08:54: Dann guckt man natürlich ein bisschen unter die Motorhaube und merkt man okay aber da hast du einen Medienbruch und da hast Du eigentlich ein Problem und der Service der weiß gar nicht Bescheid was mit dem Auftrag ist Und dass muss man dann halt eben Punkt für Punkt abarbeiten.
00:09:04: und dann eben auch geben wir ganz klar vor und sagen Guck mal das kannst Du damit gelöst Das ist besser als wie Du es vorher machst.
00:09:12: Ja, das bedeutet du musst jetzt mit einer Applikation durch deine Liegenschaft laufen also mit einem Telefon.
00:09:16: Du kannst das nicht mehr auf deinem Klemmenbrett und Zettel und Papier oder im schlimmsten Fall vielleicht noch per WhatsApp an den Service melden.
00:09:23: Dann machst es einfach darüber!
00:09:26: Und da versuchen wir natürlich immer sehr proaktiv mit den Leuten eben auch zu sprechen.
00:09:29: aber das ist die Schwierigkeit die wir haben.
00:09:30: Das sind auch Verzögerungen in diesem ganzen Thema.
00:09:34: Scheitern auch Projekte?
00:09:37: Einfach weil die Erwartungen... Also auch vielleicht eure Erwartungshaltung und die Erwartungshaltung der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter aus dem Wohnungsunternehmen einfach so überhaupt gar nicht zusammenpassen.
00:09:48: Und ich gehe mir davon aus, euer Implementierungsteam sitzt in England
00:09:52: teils.
00:09:52: Ja
00:09:53: also ich stelle mir die Abstimmung des Buchen der Kapazitäten das Buchen von Ressourcen im Zusammenspiel mit den Erwartungen mit der Teamlaufzeit und der Teamstärke und der Geschwindigkeit sag' ich mal herausfordernd vor.
00:10:10: Ist das etwas, wo ihr vermitteln müsst und dass dann quasi euer Job ist aus Berlin?
00:10:15: Absolut.
00:10:16: Genau zu der ersten Frage ob daran Projekte gescheitert sind an dem Thema nicht direkt.
00:10:23: Bei uns sind Projekten gescheitert die quasi in die Implementierungsphase gegangen sind.
00:10:28: Das hat aber eher den Grund, dass der Projektverantwortliche zum Beispiel ausgeschieden ist aus dem Unternehmen und dann niemand mehr dort war mit dem wir das Projekt machen konnten zB.
00:10:43: Vorher klopfen wir sehr, sehr viele Fragen ab.
00:10:47: Also wir versichern uns oder besprechen mit dem Kunden ganz klar was die Erwartungshaltung sind von unserer Seite und was auch die Erwartungshaltungen von den Kunden sind.
00:10:59: Und besprechen ganz klar im Detail wie das dann abzulaufen hat.
00:11:04: In diesem Fall
00:11:06: gibt es
00:11:07: keinen Abbruch des Projekts!
00:11:09: Es gibt immer mal wieder so einen Schluck auf, dass etwas nicht so läuft wie wir uns das vorgestellt haben oder vielleicht die Erwartungen doch ein bisschen anders waren.
00:11:18: Das können wir aber gut abfangen.
00:11:21: zu dem anderen Thema bezüglich der kulturellen Sachen und unserem Team Wir sitzen hier in Berlin mit einem Implementierungsmanager.
00:11:31: Wir haben eine Customer Success Dame bei uns Dorit, die das Ganze leitet.
00:11:39: Wir haben nochmal ein Solutions Engineer auch aus Berlin bzw.
00:11:43: der sitzt zwar in England, das ist eine Stunde Zeitunterschied, ist aber deutscher und die Personen implementieren im Prinzip das ganze Thema mit dem Kunden zusammen.
00:11:54: wir haben natürlich über hundert dreißig Mitarbeiter im Unternehmen davon sind mehr als die Hälfte Produktingenieure die sich ausschließlich darum kümmern Integration zu bauen.
00:12:04: ja wir haben ja auch einiges an Kunden in England.
00:12:10: Das läuft ähnlich, ja auch in der Implementation.
00:12:13: Das ist nicht viel anders als hier in Deutschland.
00:12:15: Deswegen gibt es da von unserer Seite im Ressourcenplanungsthema nichts Großes weil wir das auch einerseits vorgeben und eben auch ganz klar sagen dann können wir das machen dann sollten wir das Machen.
00:12:27: Wir müssen uns aber natürlich nach dem Kunden richten.
00:12:29: Das ist eher immer so die Thematik, die wir dann haben.
00:12:32: Wo wir gucken dass wir das vor allen Dingen so machen, dass es für den Kunden passt und wir uns daran anpassen an dem Zeitplan.
00:12:42: Wir haben mit Sonja gesprochen von der Digiwo zu dem Thema Vergabe.
00:12:46: Das ist das beste Lieblingsthema überhaupt vergaberecht.
00:12:50: Kommen wir auch die Zusammenarbeit mit Pro-Text oder Technologiepartnern insgesamt zu sprechen?
00:12:55: Wie geht ihr damit um?
00:12:57: tollen Prototypen, also mal Testversuch.
00:13:00: oder ihr einigt euch und sagt ne das ist wir wissen schon dass es funktioniert.
00:13:03: Es gibt auch einen Team, wir haben Problembewusstsein, wir wissen welche Probleme wir lösen wollen.
00:13:07: und dann kommt die Ausschreibung.
00:13:09: Ist das etwas mit dem du sagst ach da können wir jetzt eigentlich ganz souverän mit umgehen?
00:13:14: Oder dann so eine Glocke geläutet wird im Büro und sagt die Pest beginnt wieder.
00:13:18: Wir stellen jetzt wieder fünfhundert Seiten Unterlagen.
00:13:22: Das kommt immer so ein bisschen drauf an, es gibt ja verschiedene Freigabe-Vorschriften.
00:13:25: Ich habe das schon in anderen Unternehmen gemacht, deswegen ist das für mich nichts Neues.
00:13:29: auch in England bekommen wir sehr viel über Ausschreibungen und wenn wir jetzt über europäische Ausschreibungen reden dann sind die meistens ähnlich.
00:13:36: Das ist für uns hier in Deutschland, wäre es das erste Mal wenn wir über eine Ausschreibung reden haben aber mit großen Wohnungsunternehmen auch.
00:13:43: derzeit sind wir im Gespräch wo das wahrscheinlich Thema sein wird.
00:13:46: Das heißt wie wir scouten im Prinzip jetzt im Vorhinein dann haben wir natürlich einen Vertragswert und der Vertragswert ist entscheidend ob das ne Ausschreiben gemacht werden.
00:13:55: also das wissen wir ist aber überhaupt nicht hinterlich.
00:13:58: ich sehe dass manchmal sogar als Vorteil, weil wir natürlich mit so ein paar Themen auftrumpfen können.
00:14:03: Die vielleicht andere gar nicht machen können und dann ist es nur fair dass trotzdem eine Ausschreibung gemacht werden kann wie in diese Richtung das ganze Bieter Thema eben auch machen können.
00:14:13: Grundsätzlich ist das kein Thema wovor wir uns scheuen und was wir jetzt noch nie gemacht haben.
00:14:18: im Gegenteil Das ist relativ viel.
00:14:20: Wir haben dafür eine eigene Abteilung in England vor allen Dingen die auch dort mit unterstützen können die wirklich sich ausschließlich mit dem thema auseinandersetzen.
00:14:30: Aber gut, es ist ja kein kleines Unternehmen.
00:14:32: Es ist schon ein bisschen sehr viel größer würde ich jetzt mal sagen.
00:14:37: Vielleicht noch einen ganz kleinen anderen Punkt.
00:14:39: wir haben gerade über Gemeinsamkeiten gesprochen auch mit dem englischen Markt vielleicht auch mit den Thema Ausschreibungen.
00:14:46: Mich wird der Aspekt interessieren bekommt ihr eigentlich auch mit wie die Zusammenarbeit das Verhältnis und wie die Wohnungsunternehmen in England arbeiten?
00:14:56: oder Mit welchem Markt habt ihr es da eigentlich eher zu tun, also jetzt mal verglichen mit dem deutschen.
00:15:01: Ist das mehr ein Markt der?
00:15:04: ich will gerade dass mir fällt jetzt das Wort nicht ein Landlord geprägt ist oder dann wirklich von großen kommunalen oder privaten Wohnungsunternehmen und agieren die ähnlich?
00:15:13: Oder gibt es große Unterschiede, die ihr natürlich dann naja man findet das ja vielleicht in der Software wieder, dass ein Grundgedanke anders ist.
00:15:22: Ist das ein Thema bei euch und wie fällt es auf?
00:15:24: Genau, also wir haben natürlich sehr viel entwickelt in England mit den Wohnungsunternehmen dort zusammen.
00:15:30: Wir haben da Wohnungs-Unternehmen im kommunalen Bereich aber auch im Socialhousingbereich als alles was auch so ein bisschen genossenschaftlichen Sinne oder auch sozialer Wohnungsbau ist dort viel.
00:15:41: Das sind unsere Kunden dort prozessual wie die eine Instandhaltung durchführen fast genauso wie bei uns.
00:15:47: ja also da gibt's kaum Unterschiede.
00:15:49: Genauso haben die auch mittlerweile Regiebetriebe, mit denen sie selber arbeiten.
00:15:53: Das wird vor allen Dingen immer mehr bei uns jetzt auch dadurch dass wir dieses Regie-Betrieb-Modul haben.
00:15:58: Die kämpfen mit denselben Problematiken, die hier in Deutschland noch herrschen.
00:16:03: Das heißt, die haben einen enormen Kostendruck.
00:16:06: Die müssen gucken, dass ihre Prozesse schärfen digitaler werden und das viel automatisch in den Prozessen eben dann auch aufgenommen werden.
00:16:16: Also das unterscheidet sich von dem deutschen Markt überhaupt nicht, natürlich haben wir ein paar lokale andere Themen.
00:16:23: Das betrifft aber eher solche Sachen wie kann Mieter einfach so gekündigt werden was jetzt eigentlich in der Stalthaltung nicht ganz wichtig ist?
00:16:31: Betriebskostenabrechnung wird ein bisschen anders gemacht in England, weil die eben jetzt nicht wie wir extrem viel über Fernwärme machen sondern eher über Elektro- und Gas.
00:16:41: Das ist dann alles wird dann alles gesamt abgerechnet.
00:16:43: aber das sind so die Unterschiede an der Entstandhaltung.
00:16:46: In diesen Prozessthemen sind hier nicht viel anders als wir.
00:16:49: Dass es wirklich ähnlich geht fast genauso einher.
00:16:52: Spannend!
00:16:53: Gibt es?
00:16:54: Ich würde das nochmal kurz wechseln.
00:16:56: zum Wohnungsunternehmen und dann zum Projektteam.
00:16:59: Prozess, genau vielleicht zwei Aspekte.
00:17:03: gibt es einen Prozess der für euch auch enorm wichtig ist dass man gut Bescheid weiß.
00:17:09: Aber wie läuft das?
00:17:10: Welche Probleme und dass die Personen zwingend dabei sind?
00:17:13: Und als zweiten Aspekt gibt es irgendeine Art Besonderheit im Projektablauf, die immer mal wieder auffällt wo ihr sagt Das ist so ein Punkt Verdammt!
00:17:24: Darüber rede ich jetzt schon.
00:17:25: das vierte Projekt in Folge und das ist immer das gleiche.
00:17:29: Ich glaube was oft passiert ist, dass Genossenschaften oder Wohnungsunternehmen im Allgemeinen oftmals das gerne mal unterschätzen so eine Projekteinführung.
00:17:41: Oder auch überschätzen also dann so schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Einführungen von Projekten, dass die eigentlich keine Lust mehr haben das nächste zu machen oder sagen wir brauchen jetzt erstmal ein Jahr Pause ja?
00:17:53: Wir können ja immer nur von uns reden.
00:17:55: ich kann da leider nicht immer... Ich höre immer nur die Geschichten natürlich aber Ich sage mal, gut geplant ist die halbe Miete.
00:18:00: Das heißt wir gucken uns wirklich im Detail an mit den Wohnungsunternehmen.
00:18:04: Wo setzen wir als erstes an?
00:18:05: Was wollen wir als Erstes implementieren?
00:18:07: Wie ist der zeitliche Rahmen?
00:18:11: Können eure Leute dort alle?
00:18:13: Weil darüber denken die dann vielleicht auch nicht nach.
00:18:15: Wir müssen ja eigentlich vom Techniker, der unten sitzt über das Service Team bis hin zum... Leiter der Technik, alle abholen und auch alle Schulen.
00:18:24: Und die einen sehen auch nochmal was anderes als vielleicht eine Leitertechnik, der dann seine Analysen noch mitfährt?
00:18:31: Was kann man alles machen?
00:18:32: Das ist natürlich ein riesiger Prozess!
00:18:33: Ich glaube, was unterschätzt wird, ist doch dass sowas drei bis sechs Monate braucht.
00:18:37: Wenn man keinen Projekt verantwortlichen hat, der das halt auch wirklich konsequent durchpusht... Da sich leider Gottes immer mal wieder etwas anhören muss von ganz unten, die nicht abgeholt sind Und es sind meistens Anwenderfehler dann mit dem Programm im ersten Schritt vielleicht nicht klar kommen, weil eben natürlich das neu ist.
00:18:56: und das ist genauso wie wenn ich ein neues iPhone habe.
00:18:58: Dann weiß ich auch nicht sofort wo alles ist oder ich wechsle von Android auf iPhone, dann fällt's mir einfach schwer.
00:19:04: Ich glaube dass ist immer so ein bisschen die Problematik und das versuchen wir natürlich immer den Leuten auch mitzugeben uns zu sagen pass auf Das wird einfach schwierig.
00:19:10: Wir unterstützen euch wo wir können.
00:19:11: wir laufen so schnell ihr könnt und dann sollte das auch funktionieren und dann kommt auch irgendwann die Ruhe rein.
00:19:17: Aber das ist etwas, was ich doch immer wieder sehe in diesem doch relativ großen komplexen Prozess.
00:19:23: Dass das einfach Zeit braucht und eben auch viel Engagement seitens des Unternehmens selber aber natürlich auch von uns.
00:19:31: Könntest du dir vorstellen dass es auch eine Methodenfrage ist?
00:19:34: Weil wenn du sagst wir haben jetzt drei bis sechs Monate Laufzeit das ist so okay.
00:19:38: dann reden wir schon über der ausgewachsenes Projektmanagement.
00:19:41: Dann habe ich noch etliche Stakeholder im Unternehmen außerhalb, mit dem ich sprechen muss.
00:19:45: Das heißt das lässt sich nicht per E-Mail und mit einer Excel-Tabelle wahrscheinlich erledigen sondern ich muss mir da schon auch im Unternehmen was Neues überlegen.
00:19:53: Ich brauche jetzt vielleicht nicht schon wieder ein neues Tool einführen Vielleicht hab' ich da schon was?
00:19:57: Hat der schon zufällig mit Asana begonnen?
00:19:59: Nein wir kriegen kein Geld von denen.
00:20:01: Aber es ist ja dann die Kenntnis wie gehe ich so ein Projekt an?
00:20:04: Wie bringe ich das über die Laufzeit?
00:20:06: Tatsächlich welche kleinen Methoden innerhalb des Projektes gibt es eigentlich, welches Reporting mache.
00:20:11: Also es gibt ja tausend Regelungen in eure Richtung, in die Richtung der Projekt-Oner wenn's jetzt die Geschäftsführung ist, der Vorstand aber dann auch die Mitarbeiter, die mitmachen müssen.
00:20:21: Ist das ein Methodenthema was wir in der Wohnungswirtschaft viel stärker adressieren müssen?
00:20:26: Absolut!
00:20:29: Wir gehen ja auch sehr methodisch vor.
00:20:30: Also wir haben einen sehr konsultativen Ansatz, also alles was man jetzt irgendwie bei uns sieht und wie wir diese Themen aufgebaut haben würde man jetzt wahrscheinlich in den großen Konsoltingen oder Unternehmensberatungen sehen ob das eine Boston-Konsolting ist oder McKinsey.
00:20:45: Wir gehen da sehr methodlich vor weil es anders gar nicht geht.
00:20:47: Wir müssen ja den Leuten etwas mit an die Hand geben.
00:20:50: Ob dass ein Wohnungsunternehmen können muss?
00:20:53: Da stellt sich mir immer die Frage... macht das Sinn, weil klar habe ich immer mal alle paar Jahre eines Software-Einführungen.
00:21:00: Hoffentlich nicht irgendwie alle paar Monate sondern bin dann gut ausgestattet und kann das dann eben auch von dort aus steuern was wie hier immer mitgeben ist und wir sehr gute Erfahrungen gemacht haben dass wir mit Wohnungsunternehmensberatung zusammenarbeiten also sowas wie eine Ritterwald oder BBT zum Beispiel die ja extrem viel Erfahrung in diesen Themen haben.
00:21:20: Dass man sich dort jemanden reinholt, der natürlich einerseits berät, brauche ich diese Software macht es Sinn.
00:21:26: Aber dann vor allen Dingen diesen Prozess mit begleitet und einfach unterstützt weil das ist ein gutes Bindeglied zwischen uns und dem Unternehmen.
00:21:34: nochmal um eben bestimmte Themen nach vorne zu bringen.
00:21:37: Es quasi eine PMO-Stelle die ich mir noch mal einkaufe extern, die das für mich macht.
00:21:42: Ich denke nur gerade so ein bisschen drüber nach ob wir es wirklich brauchen.
00:21:46: Von der Weile war das DigiBo-Team was besucht beim Wohnungsunternehmen Und da haben wir einen guten Einblick bekommen über die Projekte.
00:21:51: Das waren insgesamt zwölf, die gerade parallel laufen und noch irgendwie weitere acht, die angedacht sind.
00:21:57: Also jetzt wurde dann der Akademiker in mir rufen ja das ist ja ein Multi-Projektmanagement.
00:22:02: Wir schuhen uns erst mal fünfzehn Jahre, es ist natürlich auch totaler Blödsinn.
00:22:06: aber ein Gefühl sagt, wir haben das ja eigentlich schon!
00:22:09: Wir fühlen ja nicht nach Software ein und dann wird alles gut sondern wir verstehen ja auch Digitalisierung.
00:22:14: jedenfalls ich so ein bisschen anders und ich könnte mir gut vorstellen dass Ihr seid jetzt ein Baustein.
00:22:20: Wenn ich das Thema Asset Management, Lehrwohnungssinnierung was auch immer mir wichtig ist... ...gelöst habe folgt dann ja eigentlich gleich das nächste Projekt.
00:22:28: und da hast du der Punkt hab' ich jetzt jedes mal einen neuen PMO-Manager anbohrt oder immer noch den gleichen Oder schaffe ich meine eigene Kapazitäten.
00:22:37: Und das ist so was ihr zu beides so dargestellt.
00:22:40: dass Team macht selber.
00:22:42: Das kann ich aber auch jemanden einkaufen.
00:22:44: Aber da hake ich nochmal nach Hast Du immer das Gefühl ... auf der anderen Seite jemanden sitzen hast, auch wenn es dein Hauptansprechpartner ist.
00:22:52: Der in dem Kontext... Also ich hoffe nicht dass ihr da mit irgendwelchen so OKR-Charts anfängt ne?
00:22:57: Dass er weiß wovon ihr sprecht!
00:22:59: Also das klingt jetzt total blöd, das ist mir bewusst aber dass ihr ... ... da eine Sprache findet?
00:23:06: Ja also ich glaube das ist immer natürlich das Wichtigste was man eine Sprach findet.
00:23:11: aber wir haben ... Ich hab die Erfahrung gemacht.
00:23:14: Ich hatte es letztens erst, wir haben mit einem kommunalen Unternehmen gesprochen die suchen was im Versicherungsbereich.
00:23:23: Also der hat sich sowieso bei uns schon gemeldet und hatte gefragt was wir da so machen oder ob wir das im Kern abdecken können?
00:23:30: Können wir nicht!
00:23:30: Können Teilbereiche davon abdeckten?
00:23:32: Wir haben aber jetzt keine Kommunikation zu einem Versicherer und dann noch Gutachter unterdrunden.
00:23:37: Dann habe ich gezeigt was wir können Und dann ging ein bisschen bei denen... Ich will jetzt nicht sagen die Lichter auf Die haben dann gesehen, Mensch.
00:23:46: Das macht ja total Sinn weil wir brauchen ja was fürs Auftragsmanagement und der Kern eigentlich von auch dem Versicherungsschaden ist das beauftragen, was uns nervt.
00:23:56: Klar nerft jetzt noch die Kommunikation aber wir brauchen eigentlich das und gucken ob wir mit Plantific diese Thematik auf die Road mitbringen.
00:24:03: Der Ansatz ist da und das hatte ich letztens wieder Wir suchen etwas ganz ganz spezifisches Aber das große Ganze wird gar nicht sich angeschaut.
00:24:13: Da wird dann gesagt, ja aber da haben wir doch das!
00:24:15: Dann wird aber gar nicht geguckt.
00:24:16: okay was gibt es eigentlich Neues auf dem Markt?
00:24:18: Was uns in diesen Prozessen vielleicht noch viel weiter bringt Sondern es wird nur geguckt man Wir haben nur diesen einen Schmerzpunkt.
00:24:25: gerade Dafür brauche ich jetzt eine Lösung.
00:24:27: Das verstehe ich auch.
00:24:29: Was aber auch fehlt ist dieses ganz große Bild zu sagen Okay wir können damit das dass das und noch den schmerz Punkt auch noch lösen.
00:24:38: Ich
00:24:38: habe keine Prozesskette im Unternehmen.
00:24:40: Vielleicht fehlt mir auch manchmal einfach weil ich im Tagesgeschäft so voll bin, mit Zeug was auf mich einprasselt.
00:24:46: Dann die Zeit mich so geistig so einen Schritt zurück zu gehen.
00:24:49: und wir hatten das gerade.
00:24:51: in einem anderen Projekt haben wir so ein Beratungsprojekt das darf ich mitbetreuen und da haben wir für den Bereich der Neuvermiedung und dann den Teilprozess der Lehrwohnungsernierung auch mal eine Gesamtprozesskette aufgenommen dann auch mit dem Datenmodell Und wir mussten mit erschreckend feststellen dass wir das neu aufnehmen mussten weil es das nicht gibt.
00:25:10: Also wir konnten keine Schublade aufmachen, also weder online noch irgendwo im Unternehmen.
00:25:15: Wo ist das gab?
00:25:17: Das fand ich nochmal sehr erhellend!
00:25:19: Dass es ein Punkt ist, den man vielleicht nochmal bereitstellen müsste... ...also jetzt nicht ihr, sondern dass es vielleicht Aufgabe vom DigiWolf, auch von den Regionalverbänden oder den Akademien das zu machen.
00:25:31: Sehr spannender Punkt!
00:25:32: Vielleicht noch ein letzter Themenblock zum Abschluss.
00:25:36: Was ist eigentlich für euch die größte Challenge in der Kombination?
00:25:39: ... in der Kommunikation,... ...in der Vorstellung mit Wohnungsunternehmen.
00:25:44: Eigentlich dann ja für euch mit Kunden, hoffentlich... ...dann bald kommenden Kunden habt.
00:25:50: Es ist die Aufmerksamkeit, dass ihr bekannt werdet?
00:25:54: Ist es die Zeit oder ist das am Ball?
00:25:57: bleiben bei dem Thema...?
00:25:59: Was ist wirklich die größte Challenge und was würdest du dir mehr erhoffen?
00:26:03: Da gibt's mehrere Punkte!
00:26:05: Ich bin hier wirklich da vor, dass der Front redet mit den Leuten, ruft die eben auch... kalt an und nervt die.
00:26:10: Und frag, wie läuft das gerade bei euch?
00:26:12: Und bekomme ja ganz oft die Antwort.
00:26:14: Es läuft alles super!
00:26:16: Wenn ich danach hake und mal so zwei drei Prozessschritte frage zum Beispiel Ja, wie ist denn der Status vom Mieter wird das automatisch gesendet Dann geht es ja schon los.
00:26:24: Ne passiert nicht.
00:26:26: Ja dann ruft er... Wie oft ruft der dann bei ihnen nochmal an um dann seinen Auftrag?
00:26:31: also wurde da ausgelöst Ist her gemacht kommt endlich der Dienstleister Dann sage ich meist nö Also der ruft mehrfach an, das ist dann beim Service.
00:26:41: Und dann merkt man so ja dass es eigentlich überhaupt nicht so wie sein sollte und dafür gibt's ja was was man... als Lösung hat.
00:26:48: also das haben wir.
00:26:49: Dann wird mir natürlich immer viel Skepsis entgegen gebracht.
00:26:52: Ist das wirklich so wie wir das erzählen?
00:26:54: Oder auch die Skepses ERP Anbindung Das ist natürlich ein bisschen aus der Vergangenheit Das haben wir gelöst.
00:27:00: Aber auch da ist es für mich natürlich immer Ich muss da richtig Überzeugungsarbeit leisten.
00:27:05: Ich muss denen zeigen, dass funktioniert.
00:27:07: hier wir haben Referenzkunden schaut euch das an ruft er gerne an fragt nach es funktioniert.
00:27:13: das sind immer große Themen wo ich glaube auch einfach aus der Vergangenheit sehr viel verbrannte Erde gelassen wurde als eben versprochen wurde und dann eben doch nicht funktioniert hat aus welchen Gründen auch immer.
00:27:23: aber auch das haben wir gelöst.
00:27:24: Das kommt jetzt alles.
00:27:25: Wir sind da wirklich an so einen sehr großen Wendepunkt.
00:27:28: Was sind noch Themen?
00:27:29: Ich glaube auch manchmal einfach die Angst sowas anzufassen.
00:27:32: Also, weil man geht halt in den Prozess rein schaut sich den an und merkt ja da muss ich richtig viel machen.
00:27:40: Das ist ein richtig großes Projekt was ich jetzt hier anfasse.
00:27:42: Da muss ich mit richtig vielen von meinen Mitarbeitern sprechen und denen halt erklären dass das alles besser ist.
00:27:48: Und dann habe ich natürlich Leute auch im Unternehmen das verstehe ich auch.
00:27:52: die sind seit dreißig Jahren da die machen das seit dreizig Jahren so.
00:27:55: Die wollen sich dann vielleicht nicht mehr da irgendwie verbiegen Ja?
00:27:59: Das liegt natürlich immer.
00:28:00: Ich denke an der Führung wie man das umsetzt und ich kann da immer natürlich nur die Leute ermutigen, das zu tun.
00:28:08: Weil es natürlich im Nachgang des Wohnungsunternehmens also nachhaltig vor allen Dingen positiv entwickelt und man dann eben auch für die Zukunft aufgestellt ist.
00:28:17: Aber das kann ich immer nur mitgeben und das sind aber so Themen womit ich mich sehr stark auseinandersetze, vor allem mit Führungspersönlichkeiten wo ich immer versuche das mitzugeben.
00:28:29: Aber dieser Schritt muss von denen selber kommen ist eben auch Arbeit.
00:28:33: Das sage ich aber auch immer ganz klar, da bin ich sehr ehrlich.
00:28:36: Genau vielleicht noch für die Zugehörer sehr spannend.
00:28:39: wir werden zu dem Thema ein Webinar machen gemeinsam mit einem Kunden von uns der Kaifu Nordland in dem wir genau beschreiben wie so eine Implementierung stattgefunden hat was für eine ERP Integration wir dort gebaut haben was Fallstricke sind.
00:28:55: Die Maria Keller wird dort das ganze mal mit unseren Implementation Manager Und Customer Success Manager komplett durchleuchten und freuen uns, wenn dort natürlich das Anklang findet und viele Fragen gestellt werden.
00:29:09: Vielen Dank Felix!
00:29:10: Vielen Dank für deine Zeit... ...und ja vielen Dank für die Einblicke.
00:29:14: Ich glaube gerade die Probleme, auch die Herausforderung und so ein... ich weiß gar nicht wie ist das Fachwort?
00:29:22: Für einen kalten Anruf des Felix?
00:29:24: Im Sales sagt man Cold Call.
00:29:26: Ja also Respekt, dass es einfach keinen Spaß.
00:29:31: Ich glaube, ich würde das nicht können.
00:29:32: Ich schaffe es nicht!
00:29:33: Ich glaube auch, dass das Feedback ist dann ja schön, dass man vielleicht ein Problem lösen könnte und auf der anderen Seite jemanden hat, der wirklich sich freut, dass es das gibt weil er die Arbeit erleichtert und soll uns alle Spaß machen Büro.
00:29:47: Und wir haben versucht gerade mit der Folge einen Einblick zu geben in die Zusammenarbeit.
00:29:54: Wir hoffen, dass ganz gut geklappt wird.
00:29:56: für Feedbacks sind wir immer willkommen.
00:29:59: Vielen Dank für deine Zeit und für eure Zeit.
00:30:01: Ja, vielen Dank.
00:30:07: Ja vielen Dank fürs Zuhören!
00:30:09: Wir haben mit dem Podcast in dieser Folge wirklich versucht die Elemente, die wir eigentlich zuvor schon mal besprochen haben gerade beim Stichwort Vergaberecht nochmal aufzugreifen und genau diese Zusammenarbeit, Wohnungsunternehmen, PropTech-Technologiepartner nochmal neu zu beleuchten einfach weil es ganz andere Welten sind... Die Zusammenarbeit ist gegebenenfalls anders.
00:30:31: Das Methodenset ist anders, die Ziele sind anders und wir müssen noch trotzdem versuchen das zusammenzubringen.
00:30:37: Und darum haben wir uns sehr gefreut als Felix von die Pläntifik gleich zugesagt hat und er hat schon relativ in vielen Stationen gearbeitet.
00:30:44: Das ist natürlich von Vorteil und ich kann versprechen wir werden es nochmal weiter ausbauen und wissen die Tiefe gehen.
00:30:49: Wir haben jetzt viele Sachen nur angesprochen Aber ich glaube, das war ein guter erster Aufschlag und mit vielen guten Aspekten die uns eine Zusammenarbeit noch helfen können.
00:30:58: Insofern viel Spaß beim nächsten Digitalprojekt!
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