DigiWoh Podcast: Nachverdichtet #7 mit Dr. Jonas Schwartze

Shownotes

Dr. Jonas Schwartze kennt zwei Welten: die Medizininformatik und die Wohnungswirtschaft. Sein Blick auf die Branche ist ungewöhnlich – und genau deshalb so wertvoll. Denn wer die Wohnung als Datenraum begreift, sieht plötzlich Möglichkeiten, die andere noch gar nicht auf dem Schirm haben.

Die Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig erhebt seit 2004 durchgängig Energiedaten jedes einzelnen Gebäudes. Ein riesiger Datenschatz, der lange nicht mal allen im eigenen Unternehmen bekannt war. Genau solche Momente zeigen, wo die Wohnungswirtschaft steht: Daten sind da, Potenziale liegen brach, und der Blick über Abteilungsgrenzen hinaus fehlt noch zu oft.

Darüber sprechen wir in dieser Folge:

Warum technische Assistenzsysteme in Wohnungen medizinisch relevante Daten liefern können Wer beim altersgerechten Wohnen wirklich der Kunde ist – und warum die Antwort überrascht Wie Datenschätze im eigenen Unternehmen schlummern – und wie man sie hebt Warum Prozessdenken die ganzheitliche Optimierung erschwert Was Unternehmensarchitektur mit Software-Entscheidungen zu tun hat – und warum heute getroffene Entscheidungen morgen Flexibilität kosten können Wie man Softwarearchitekturen so gestaltet, dass sie in fünf Jahren noch passen

Digitalisierung scheitert selten an der Technologie – sondern daran, dass Daten nicht verknüpft, Prozesse nicht hinterfragt und Entscheidungen nicht bewusst getroffen werden. Welche Erfahrungen habt ihr mit Datenmanagement und Softwarearchitektur in euren Unternehmen gemacht?

Redaktion: Ronja Goedert & Arne Rajchowski

Podcastproduktion: David Bargiel

Transkript anzeigen

00:00:00: Wie du so schön gesagt hast, ist wahrscheinlich nicht eines von diesen Einhörnern in der Branche.

00:00:11: Herzlich willkommen zu unserer, jetzt glaube ich schon siebten Folge zum Digivoprodcast nachverdichtet!

00:00:17: Wir freuen uns, dass wir heute noch ein ganz neues Thema haben und zwar etwas was immer so ein bisschen rumwabert im Digivo wo alle darüber reden wollen und manchmal muss man sagen wenn es darauf ankommt dann wird die Luft aber ganz schön dünn.

00:00:30: Wir wollen über das Thema Ökosysteme, Software-Architekturen, Schnittstellen.

00:00:36: Es gibt noch so schöne Wörter wie MCP Server, KI... Darüber wollen wir heute sprechen und ich freue mich total dass wir einen ja es kann nicht sagen ein Medizin Informatiker dazu gewonnen haben und zwar Dr.

00:00:47: Jonas Schwarze.

00:00:49: Er ist bei der Nibelungen Wohnbau in Braunschweig verantwortlich für das Thema.

00:00:53: ja Technologie und Innovation.

00:00:54: Korrigier mich Jonas wenn ich das nicht ganz ganz korrekt gesagt habe.

00:00:58: Ja Ich tatsächlich Innovationen und Nachhaltigkeit ist der auch ich sehr detitel aber am Ende ist es ja trifft die Technologie glaube ich ganz gut.

00:01:07: Dann

00:01:08: passt das doch hervorragend!

00:01:12: Und wir wollen heute wirklich mal versuchen in das Thema so ein bisschen aus unserer Perspektive, Aus Sicht der Wohnungsunternehmen dort einzusteigen an verschiedener Seiten zu beleuchten.

00:01:22: Das macht sich hervorragen wenn man jemandem hat der einfach fachlich und technisch dass einfach gut versteht.

00:01:28: Jonas, herzlich willkommen, dass du dabei bist und danke für deine Zeit.

00:01:32: Ja vielleicht magst du dich noch mal kurz vorstellen was so vielleicht dein Hintergrund ist?

00:01:36: Und warum gerade das Thema Medizin Informatik ja doch ganz sinnvoll ist?

00:01:41: Tatsächlich!

00:01:42: Das ist wie du so schön gesagt hast wahrscheinlich nicht eines von diesen Einhörnern in der Branche.

00:01:48: Ich habe mich in meinem Studium schon und dann in der Promotion mit der Gesundheitsversorgung in Wohnungen beschäftigt war der Weg in den Wohnbau gar nicht so weit an der Stelle.

00:02:03: Du hast schon gesagt, ich bin Medizininformatiker jetzt seit sechs Jahren hier bei der Nibelung und habe begonnen mit dem Thema, wir haben es damals die Abteilung Wohnungsentwicklung und Forschung genannt heißt sehr stark auch in der universitären Verknüpfung sehr starke Richtung Forschungsprojekte Entwicklung von neuen Dingen, Wohnungs-Entwicklungen aus einem Begriff Wahrscheinlich vorher noch nicht so richtig Thema war, also wie sieht die Produktentwicklung im Wohnbau überhaupt aus?

00:02:32: Und da haben wir jetzt mit beschäftigt und sind dann aber relativ schnell

00:02:36: dazu

00:02:37: gekommen dass es eigentlich mehr ist.

00:02:38: Es geht um Innovationen, es geht um ja nachhaltige Themen, Nachhaltigkeit sozialer Natur, aber eben auch technischer Natur und deshalb haben wir uns in die Richtung dann entschieden zu sagen gut wenn das jetzt Innovation und Nachhaltigkeit und am Ende ist das was ich tue Verknüpfung zu Forschungsprojekten initiieren, mitwirken an Forschungs-Projekte.

00:03:01: Aber auch interne Digitalisierungsprozesse neue Technologien.

00:03:05: alles was so um die Ecke kommt und mal ausprobiert werden sollte geht irgendwie über meinen Schreibtisch und durch meine Hände Und da ist es natürlich ganz praktisch ein bisschen ja eigene Neugier und auch ja digitalisierungsaffinität mitbringt.

00:03:23: Wir können doch so klein Werbelblock für die liebe Lungenwohnenbau einschieben.

00:03:28: Ich glaube, ihr seid eine der eines der wenigen Unternehmen, die auch Veröffentlichung selber produziert oder aktiv anstößt genau zu dem Thema, wie so sagt es eigentlich Produktgestaltung vom Produkt Wohnung gerade im Kontext altersgerechtes Wohnen Ausstattung von Wohnung das machte ja schon mit Nachdruck und wir würden jetzt auch nicht so viele andere Unternehmen einfallen, die das... Ja!

00:03:54: so viel Arbeit dort reinstecken und so viel Energie.

00:03:57: Und natürlich man merkt immer dieses, wenn man einen Schritt zurückgeht sieht man sofort eine Art der Systematisierung und sagt da steckt noch etwas mehr dahinter.

00:04:07: das finde ich super.

00:04:09: Ja wir haben hier... Das war schon weit vor meiner Zeit ein glückliches Zusammentreffen wahrscheinlich von verschiedenen Personen gehabt wie das immer so ist ein technisch interessierten damals technischen Leiter sehr visionären Geschäftsführer und dann eben hier Uni-Professoren, die sich mit dem Thema Wohnungen und Entwicklung usw.

00:04:32: beschäftigt haben.

00:04:33: und dann kommt eins zum anderen und dann macht man sich Gedanken darüber wie sieht wohnen in der Zukunft aus also auch aus technischer Perspektive?

00:04:41: Und wie können wir den Entwicklungen, die uns von außen aufgegeben werden?

00:04:48: Wie können wir denen begegnen?

00:04:50: Demografischer Wandel ist schon länger ein Thema, Klimamenl natürlich Und auf die Dinge müssen wir reagieren.

00:04:57: Die Menschen in unseren Wohnungen werden älter, die Pflegeplätze werden immer weniger.

00:05:03: heißt Wir haben da in unseren Quartieren und ganz allgemein in der Stadtgesellschaft Zwänge oder Bedingung, die sich an eine Richtung bewegen, die sehr deutlich dann auch bei uns zutage tritt wenn ich keinen pflegeplatz bekomme bleibe zu Hause und Zuhause ist halt bei uns heißt wir müssen uns am Ende um genau das kümmern.

00:05:24: Der Grund, warum wir gesagt haben das hat hier einen ganz realen Impact diese Thematiken und deswegen beschäftigen wir uns auch sehr ja im realen Umfeld.

00:05:32: Und auch sehr ganz konkret mit den Themen technische Assistenzsysteme Sturzerkennung Sensorik in Gebäuden in Wohnungen weil es uns in genau diesen Problematiken eben voranbringt.

00:05:47: Wir hatten ich weiß gar nicht mehr ich glaube schon zwei Wochen her die Zeit fliegt immer so ein kleinen Digivow Workshop.

00:05:53: Es ging um das Thema Testen und eine Gruppe wollte dann hat auch ne Idee.

00:05:58: Und zwar es ging um ein Wohnraumkonfigurator im Kontext altersgerechtes Wohnen, wir wollten einen Prototypen bauen.

00:06:05: Das kam super an weil wir es geschafft haben mit relativ wenig Aufwand.

00:06:10: Wir sollte so sein, wir haben schönes KI-Tool benutzt dafür um schnell mal eine Internetanwendung zu bauen die aber gut gezeigt hat wie selbst in KI relativ es ihr leicht gefallenes Anforderungen zu formulieren.

00:06:24: Mit unserer Hilfe konnten wir sie gut systematisieren und einordnen, um eigentlich auch ein schönes Mieterprodukt bauen und haben uns dann noch überlegt ja vielleicht ist gar nicht der Mietern unser Kunde sondern vielleicht die Enkel oder die Angehörigen?

00:06:37: Und wie kriegen wir das eigentlich da rein?

00:06:39: Und allein diesen Twist fand ich im Testen schon total spannend und zeigt dir auch dass wir glaube ich also es war so ein winziger Aspekt aber ich fande den neben ganz guten technischen Elementen wie der Sturzerkennung oder Haltegriff im Flur, die man so braucht.

00:06:57: Eigentlich auch eine ganz interessante Wendung, die zeigt Produktentwicklung.

00:07:01: Das ist eigentlich genau das.

00:07:03: Das müssen wir viel stärker ausprägen.

00:07:05: Wer meinen Eindruck?

00:07:06: Siehst du das auch so?

00:07:07: Das stimmt sich zu überlegen.

00:07:11: wo möchte ich eigentlich hin mit dem was ich anbiete um die Immobilien?

00:07:18: Sie tragen jetzt sozusagen ihren Stillstand schon im Namen.

00:07:21: Aber eigentlich nur äußerlich, wie ich finde was passiert ist in den Quartieren und der Verknüpfung und in der Ausgestaltung des Wohnraums, den wir ja am Ende in der Hand haben heißt wenn ich diese Gedanken habe Wie kann ich technisch unterstützen gerade jetzt altes gerechtes wohnen?

00:07:42: aber Ich denke das ist gar nicht begrenzt auf ein bestimmtes Alter.

00:07:45: also Komfort Digitalisierung ist in jedem Alter interessant.

00:07:51: Insofern, es war die Erkenntnis jetzt um auf euer Beispiel zu kommen, die Erkennungsdurchaus da ist nicht der Mietende vielleicht der Kunde an der Stelle.

00:08:02: wenn ich um all das, also wenn es um all dass Assistenz geht dann habe ich ganz viele Nutzen dieser von solchen Systemen.

00:08:11: ja Das können die Angehörigen sein Die Pflegenden.

00:08:14: am Ende ist die Gruppe der Informatpflegenden im übrigen fast die größte in diesem land oder sozusagen die größten in diesem Land Und Die müssen in irgendeiner form unterstützt werden weil das ist dass was uns als wohnungsunternehmen in der ambulanten pflege eben auch angeht und ich habe aber auch so kunden wie die Ja professionell pflegekräfte.

00:08:37: warum sollen die nicht auch informationen über die personen bekommen die in den wohnungen gerade Leben und wohnen um sinnvolle Einsatzplanung auch zu machen, um zu wissen okay der ist vielleicht tatsächlich mal heute nicht da weil die Tochter ihn mitgenommen hat auf einen Ausflug oder irgendwie so.

00:09:00: ja solche Informationen gehen häufig verloren.

00:09:04: Oder in der Verknüpfung der Gesundheitsversorgung.

00:09:07: ich habe auch die Ärzte als Nutzerin von solchen Informationen.

00:09:12: wir haben Projekte geplant in der Beantragung und auch schon ausgeführt, wo wir die Informationen aus technischen Assistenzsystemen, die in der Wohnung Eva baut sind für eine medizinische Einschätzung benutzen können.

00:09:27: Also wenn ich mich jetzt in meiner Wohnung bewege und der Bewegungsmelder macht irgendwie Licht an in meinen Räumen was ein nettes Komfortfeature ist dann habe ich einen fest abgesteckten Bewegungsrahmen und diesen Bewegungsraum kann ich sowas messen wie Ganggeschwindigkeit, wie Mobilität.

00:09:44: Wie Agilität in der Wohnung sind alles Parameter die auch medizinisch interessant sein können und da treffen sich relativ schnell die verschiedenen Professionen.

00:09:54: Und die Wohnung verknüpft all diese Informationen.

00:09:56: das ist eben das spannende so an der Medizin informatik aber generell an diesem Blick auf die Wohnung als als verknüpfender Faktor.

00:10:04: wir sind ja der Raum indem die Menschen die meiste Zeit ihres Lebens wahrscheinlich verbringen.

00:10:10: Und wenn man sich das einmal bewusst wird, dann sieht man welche Lebensbereiche wir als Wohnungsunternehmen alle so berühren und das ist eine große ... Ja ich würde sagen Spielwiese aber aus Sicht der Innovation durchaus ein guter Raum um sich da mal Gedanken zu machen um dieses Produkt.

00:10:30: Ich habe mal einen Begriff dazu gehört.

00:10:34: Das war ungefähr, da hat jemand gesagt es war auch ein Vorstand von einem Wohnungs-Unternehmen Und er meinte, wir sind Lebensbegleiter.

00:10:40: Das müssen wir in unseren Prozessen und den Produkten abbilden.

00:10:46: Absolut!

00:10:46: Das

00:10:47: fand ich total schön.

00:10:48: Kann

00:10:48: man gut zusammenfassen hier.

00:10:50: Jetzt haben wir dann doch unfreiwillig über Medizininformatik gesprochen.

00:10:56: Ich würde jetzt mal einen kleinen Cut machen... Da ist mir gerade so eine Prüfungsfrage eingefallen.

00:11:01: Jonas?

00:11:03: Was hat denn eine Wohnungsausstattung mit Datenmodellen zu

00:11:06: tun?

00:11:09: Prüfungsfrage, ob ich jetzt bestehe oder nicht.

00:11:15: In welcher Prüfung macht ihr denn diese Städte?

00:11:18: Wir

00:11:18: machen das jetzt in... Das ist eine Komplexprüfungssoftwaretechnik und Datenbanken.

00:11:23: Oder Requirements Engineering.

00:11:25: Ja, das wäre jetzt dein Fach.

00:11:28: Genau!

00:11:29: Tatsächlich Ich habe immer diese Brille auf, die werde ich wahrscheinlich nicht los.

00:11:36: Das Medizininformatik, das werden wir mit Daten zu tun.

00:11:40: Das Informatik ist generell und so eine Wohnungsausstattung, sobald sie irgendeine Form von Daten produziert – nicht nur die Ausstattung selber, sondern auch die Informationen über die Wohnungen müssen irgendwo hin und die müssen mit irgendwem kommuniziert werden.

00:11:54: Die müssen irgendwie verarbeitet werden.

00:11:56: und dann bin ich ganz schnell in der Schnittstellen-Thematik.

00:12:03: IT-Abteilung, ihr liebstes EAP-System ist.

00:12:06: Das ist für mich dann nur der Kern.

00:12:08: Da gehört ja ganz viel anderes dazu wenn wir uns überlegen was an Informationen über unsere Prozesse, über unser Abläufe, über die Technologie im Allgemeinen, die in der Wohnung stattfindet eben noch nutzbar und auswertbar ist.

00:12:23: Dann bin ich ganz schnell in der Schnittstelle Thematik drin oder in der Systemthematik drinnen mir zu überlegen, was mache ich denn jetzt mit den Drahten?

00:12:34: Ich fand als Bild immer so schön.

00:12:38: Wir arbeiten gerade an so einem kleinen Papier, ein Datenmanagement für Kaufleute.

00:12:43: Also nach dem Thema wir wollen sie aufzeigen ja ihr wollt jetzt eine Wohnung vermieten und denn zukünftige Mieter kann sich ein bisschen konfigurieren da können was einbauen lassen was Schönes.

00:12:53: und das geht natürlich dann in den Bereich zu meinem Regiebetrieb.

00:12:57: diese Verbindung zwischen oh verdammt die Daten die ich hier aufnehme die brauche ich nachher auch für den Regie Betrieb der das Jahr ausfüllt und gleichzeitig sind die gleichen Daten ja auch interessant für mein Mietspiegel.

00:13:11: Und dazwischen zwischen all diesen drei Prozessen und drei Abteilungen liegt eigentlich ein Datenmodell, ein Daten-Modell einer Wohnung oder ein Daten Modell für alle Wohnungen, die ich habe.

00:13:23: Und diese Verbindung – Ich hab das Gefühl!

00:13:26: Das ist uns nicht immer ganz klar, es ist zu abstrakt.

00:13:29: Warum fällt uns diese Verbindung Prozessen, Datenmodellen und dann kommen wir dann ja irgendwann auch zur Ökosystem eigentlich so schwer.

00:13:38: Die Herausforderung glaube ich ist dieser Blick über den Tellerrand des eigentlichen Prozesses hinaus.

00:13:47: wenn ich mir angucke all unsere auch schon sehr lange erprobten und in jedem Wohnungsunternehmen ein bisschen andere aber im Kern doch irgendwie gleichen Prozesse Die laufen alle ab und die mit arbeitenden Kolleginnen und Kollegen wissen scheit was, wie der Prozess zu laufen hat.

00:14:08: wieder so funktioniert alles.

00:14:10: Und wenn man sich dann mal darüber Gedanken macht, was digitalisieren wir davon?

00:14:16: Was bringen wir auf stellen wir auf neue Beine?

00:14:19: Dann hat man die Chance das wieder einmal nochmal umzukrempeln und sich genau anzugucken.

00:14:24: aber man muss eben mal diesen Anlass haben, überhaupt da mal drauf zu gucken und überhaupt mal... bin ich sagen von außen aber zumindest mit einer etwas luftigeren Brille.

00:14:34: Mit ein bisschen Abstand zu gucken.

00:14:37: was

00:14:38: kann ich denn jetzt hier optimieren?

00:14:40: Was kann ich vielleicht einfach auch nochmal angucken?

00:14:42: Passt das so was ich da jeden Tag so mache oder ist es irgendwie so ein bisschen ungünstig oder passt das nicht so richtig?

00:14:51: Und dieser diesen Moog auf der einen Seite aber auch diese Lust an der Innovation, an der Veränderung.

00:14:57: Die muss man halt haben und die ist etwas was den meisten vielleicht nicht so einfach fällt.

00:15:04: also wo man noch ein bisschen überlegen muss

00:15:07: ich

00:15:08: wage mich aus meiner Komfortzone heraus und mache mal was anders als vorher Und das ist ja auch nicht so jeder Mann's Sache.

00:15:15: Ich glaube dass es das warum es das so schwer fällt.

00:15:17: Auf der einen seite ist das die Digitalisierung und Software Anwendungen, die wir haben.

00:15:28: Die sind alle gebaut auf bestimmte Abläufe und bestimmte Prozesse.

00:15:31: Das heißt... Wir sind, na ja ich will nicht sagen gefangen aber durchaus so ein bisschen gedrängt in eine Richtung wie sich Prozisse oder Abläufen bewegen können.

00:15:42: Und wenn ich dann mal überlege, wie kann ich vielleicht Daten befreien um sie auch eine andere Weise zu nutzen?

00:15:48: Oder in einem Prozess zu verbinden?

00:15:52: stellen sich häufig so diese Ergebnisse ein.

00:15:54: Also dann kann ich da mal ein bisschen lockerer draufgucken und sagen hey, hier eigentlich einen Datenschatz legen oder mehrere die in der Verknüpfung mir ganz neue Informationen ermöglichen.

00:16:09: Ein Thema mit Mietspiegel ist schon eine ganz spannende Geschichte weil es viele Themen der einzelnen Abteilungen zusammenbringt.

00:16:18: Ich habe das vor allen Dingen gemerkt in der Nachhaltigkeitsberichterstattung Was ja nun der zweite Teil meiner Jobbezeichnung ist, als wir damals angefangen haben die einzelnen Daten der Abteilung so zusammenzuführen dass wir sinnvolle Nachhaltigkeitsberichterstattungen gerade auch in Richtung Kennzahlen und so weiter machen konnten.

00:16:36: Und unheimlich wie war schon da?

00:16:38: Ich habe entdeckt das unsere Unternehmen, also ich auch nicht wusste seit zwei tausend vier durchgängige Energiedaten jedes einzelne Gebäude protokolliert.

00:16:48: Also einen Riesendatenschatz an Gebäudeperformance, einfach weil unsere Kollegen aus dem Bereich der energetischen Anlagen inzwischen unsere technische Leiterin die kommt halt aus dem Anlagenbau und hat gesagt wir brauchen das.

00:17:08: Und dann ist es halt hier einfach erhoben worden.

00:17:10: und jetzt haben wir ja so muss ich überschlagen eine zwanzig Jahre Energiedaten aus unseren Gebäuden.

00:17:18: So und mit denen kann man natürlich eine ganz andere Verbrauchsoptimierung oder ganz andere.

00:17:23: Ja CO zwei Berichterstattung und Bilanzierung machen, als wenn ich das nicht habe so war aber gar nicht allen Abteilungen klar dass wir sowas haben mir unter anderem auch nicht.

00:17:34: Das heißt Ich hab schon im Unternehmen so einer Art ja Wissenslücke Und Wenn die Abteilung nicht zielgerichtet miteinander sprechen dann baut man sich solche eigenen Stolpersteine.

00:17:49: Insgesamt ist das jetzt ein kleines Beispiel hier, funktioniert das ansonsten wirklich sehr gut.

00:17:55: aber ich glaube dass es so der Blick mal aus der einzelnen Abteilung heraus zu sagen was habe ich denn jetzt hier und welche Datenbestände habe ich?

00:18:05: Und ist das vielleicht interessant für eine andersartige Auswertung?

00:18:11: und dann mit den Fähigkeiten.

00:18:17: Früher hätte man sie Data Scientist genannt, also Datenwissenschaftler.

00:18:21: Inzwischen ist das ja durch so KI-Systeme durchaus viel zugänglicher, du hast es gesagt.

00:18:29: Man hat auch viel mehr Möglichkeiten, Verbindungen oder Zusammenführung zu entdecken die man früher nie gemacht hätte weil die Excel Tabelle zu komplex geworden wäre.

00:18:40: und wenn man damals ein bisschen reinblickt ich glaube dann kommt man schneller zu Ergebnissen und das ist vielleicht der Grund Klar, die Technologien gab es nicht.

00:18:50: Vielleicht in der Weise und diesem Blick auf die Gesamtheit gab's vielleicht auch nur sehr eingeschränkt oder nicht bei allen in der Größe?

00:19:01: Und vielleicht ein letzter Punkt, der mir da so einfällt... Es muss ja auch nicht immer alles bis ins letzte hochoptimiert sein.

00:19:11: ich glaube und da wirst du mir wahrscheinlich zustimmen das ist einfach so'n informatiker Ding.

00:19:18: Also wir hatten früher an der Uni so einen Ausspruch, der Informatiker macht keine Aufgabe zweimal.

00:19:23: Weil man gleich beim ersten Mal anfängt.

00:19:25: wie kann ich das innen Algorithmus pressen und automatisieren?

00:19:28: Und beim Schreiben und Automatisieren dieser einmaligen Task verbinden wir dann in der Regel das Zehnfache an Energie und Zeit als hätte man es einfach nur so gemacht.

00:19:41: Diese kleine Eigenheit oder diese kleine Krankheit die haben nicht alle Berufsbilder.

00:19:46: insofern ist das vielleicht so.

00:19:47: ein Blick Mit dem wir da drauf gucken heißt Unternehmensabläufe funktionieren auch hervorragend mit sich wiederholenden Aufgaben.

00:19:55: Und die Kolleginnen und Kollegen sind hervoragend glücklich mit durchen Tas, insofern ist es vielleicht genau die Mischung aus der Optimierung und einem gut geschmierten Uhrwerk eines Unternehens.

00:20:11: Das waren viele Punkte.

00:20:14: allen zu hören muss ich schon sagen, als ich das gerade mit den Energiedaten gehört habe lag mir so auf der Zunge now we are talking.

00:20:20: Jetzt wird es interessant.

00:20:22: gut dass sich das weiß.

00:20:24: Da komme ich auf jeden Fall nochmal auf dich zu.

00:20:25: Es gibt ein paar Unternehmen die solche Datenschätze haben und da kann man bestimmt was Schönes draus machen.

00:20:32: Ich würde bei einem Punkt gerne mal nachhaken.

00:20:36: Du hast gesagt Das teile ich auch.

00:20:39: wir sind super in unseren.

00:20:41: Wir haben unsere Aufgaben wunderbar in Prozesse gegliedert.

00:20:43: Wir haben die Vermietung, wir haben das Thema Neuvermietung.

00:20:47: Wir haben eine

00:20:48: Lehrwohnungsvernierung.".

00:20:50: Wir denken immer in diesen Einzelprozessen sehr stark und die werden auch genauso unterrichtet.

00:20:57: Und meine These ist – würde mich mal deine Meinung dazu interessieren – dass eben dieser Fokus auf diese Prozesse eher dazu führt, dass wir sie nicht vernetzen, dass weh auch nicht diesen Datenblick haben?

00:21:11: Und dass es uns schwer fällt, diesen Schritt zurückzugehen.

00:21:14: zum Thema ... Was ist eigentlich mein Kundenproblem?

00:21:18: Was will ich lösen, welches Problem und nicht welche Aufgabe muss ich erfüllen.

00:21:24: Und ich glaube das hindert uns daran und darum neigen wir dazu Systeme zu auch immer noch zu forcieren die unsere Aufgaben erfülle ganz klar diesen Prozess abbilden und dann kommt noch der dazu und es auch die Verwaltung von XY damit abgebildet und wir schaffen es dann eher nicht genau diesen Schritt zurückzugehen.

00:21:47: Das ist so meine These, würde ich mal interessieren wie du darüber denkst.

00:21:52: Einerseits stimme ich dir zu dass dieses Prozessdenken vielleicht in der Draufsicht eine Art erschwerender Faktor ist in der Optimierung der gesamten Unternehmung wenn man das so möchte.

00:22:07: auf der anderen Seite ist natürlich die Optimierung eines Gesamtunternehmens und so weiter eine große Aufgabe und starke starke Anforderungen auch in Hinblick auf, wie du sagst das Endprodukt.

00:22:24: Die UX eines Wohnungsunternehmens ist natürlich auch wieder so ein Blick den man ja nehmen muss und haben muss.

00:22:34: Insofern sicherlich ist diese Prozessgestaltung ein Faktor.

00:22:41: was ich noch denke ist dass wir in unserer Generation einen Blick auf so ein Unternehmen blicken und die Prozesse in einem Unternehmeplicken.

00:22:54: In dem Wissen, dass es bestimmte Möglichkeiten und Tools und Anwendungen und ja vielleicht einfach Softwareprodukte gibt, die Dinge einfacher machen, die Dinger anders machen können und die Dinge unterstützen können.

00:23:08: Die ist einfach vorher nicht gehabt.

00:23:10: Insofern ist das eine Betrachtung dieser dieses Problems wenn man das so will durchaus auch aus einer privilegierten Situation der Zukunft, wenn ich das so ausdrücken darf.

00:23:27: Und ich denke die Prozesse, die bisher so laufen, die laufen ja in vielen Unternehmen seit sehr lange und auch sehr gut.

00:23:38: also wir sind gerade hundert Jahre alt geworden und am Ende ist die Unternehmung Wohnung vermieten jetzt Nicht viel anders als vor hundert Jahren.

00:23:50: Da würden wir jetzt wahrscheinlich viele widersprechende Unternehmen, wenn man es mal im Kern betrachtet.

00:23:55: Wir haben einen Mieter der interessiert sich für eine Wohnung und dann wird die Vermiete so in den Vertrag geschlossen und da wohnen ja eine Weile darin.

00:24:02: Irgendwann zieht er wieder aus?

00:24:04: Und das war vor hunderte Jahren heute noch so.

00:24:07: Die Frage ist nur was passiert in der Zwischenzeit.

00:24:10: wie stellen sich all diese Kontaktpunkte des Mieters mit dem Wohnungsunternehmen oder... auch des Wohnungsunternehmens mit den beteiligten Firmen und so weiter.

00:24:22: Wie stellen die sich da?

00:24:23: Und das ist das, wo es immer wieder einen Wandel gibt.

00:24:27: heißt wir blicken jetzt mit der Brille auf den aktuellen Zuständigen.

00:24:31: Das kann man besser machen und ich bin mir sicher in zwanzig dreißig Jahren kommen die nächsten und sagen was habt ihr denn da gemacht?

00:24:37: Ist doch völlig innovativ.

00:24:40: Lass das mal anders machen!

00:24:41: Insofern, ja hast du sicherlich recht.

00:24:44: Das ist eine der Gründe wo Dinge zusammenwachsen besser optimieren oder optimiert werden können oder anders gemacht werden können mit dem Blick auf das Gesamtprodukt.

00:24:55: Ich würde diesen Blick aufs Gesamt Produkt allerdings den Kolleginnen und Kollegen von vorher nicht absprechen.

00:25:00: insofern ist es nur essentiell diesen zu haben, den Blick auf die Gesamtunternehmung aus Gesamt-Produkt.

00:25:08: aber der Wandel Sollte in jedem Unternehmen zur DNA gehören und mit drin sein.

00:25:16: Und dann kriegt man auch die Dinge besser optimiert oder hin?

00:25:21: Gebe ich dir recht, also ich glaube auch in bestimmten fünf Jahren guckt man auf die jetzigen Entwicklungen und denkt sich naja da geht euch jetzt deutlich mehr und warum macht ihr denn nicht das glaube ich dass müssen wir immer mitdenken.

00:25:33: alles was wir jetzt machen das ist eine Augenzwink an ne kleine Zeitaufnahme Und es wird sich ändern und auch die neue Generationen von Informatikern, von Immobilienkaufleuten, von Mitarbeitern im Bereich XY werden ganz anders daran gehen.

00:25:48: Und das ist auch schön!

00:25:50: Das ist auch gut.

00:25:51: Ich glaube ich wurde es dann entscheidend.

00:25:53: so gehe ich ja an meine Arbeit auch in.

00:25:55: alles was ich mache ist jetzt richtig aber das muss.

00:25:59: morgen kann das falsch sein und jemand anders kann das auch ganz anders machen.

00:26:03: Es ist meine Art, aber nicht zwingend die Richtigste

00:26:07: Und das ist wichtig, dass man diese Offenheit behält.

00:26:11: Das ist wieder so ein Ding und da glaube ich sind nicht alle dabei.

00:26:17: Dass man sich überlegt wie flexibel bin ich denn eigentlich in dem was ich jetzt hier optimiere besser mache erstelle?

00:26:25: Da glaube ich es noch viel Musik drin also gerade so in der Inlasshoffellandschaft eines Wohnungsunternehmens oder gerade auch in der digitalen Infrastruktur eines Unternehmems gibt's ja ganz viele Herren jenseweisen Manche haben gar keine IT-Abteilung mehr.

00:26:39: Die nächsten machen alles selber.

00:26:41: und ich glaube, wenn man da drauf blickt und sagt gut wie gut kann ich denn meine Anforderungen an mich selbst oder die Antwortung von außen?

00:26:51: Wie kann ich sie jetzt abbilden?

00:26:53: und wie gut können Sie vielleicht in fünf Jahren abbildet oder zehn, wenn ich bestimmte Entscheidungen treffe?

00:26:59: Das ist eine viel drängendere Frage in dieser Ja, Innovationsgestaltung oder auch in Digitalisierungsprozessen.

00:27:09: Sich immer zu überlegen, gut das funktioniert jetzt?

00:27:13: Wie funktioniert es in fünf Jahren?

00:27:15: und wie kann ich mit dem was sich hier mache darauf einzahlen dass ich in fünf jahren vielleicht eine andere Entscheidung treffen kann oder zumindest eine gewisse Flexibilität mehr erhalte Richtung Wendalokin oder ist einmal zentrale Infrastrukturen

00:27:32: usw.,

00:27:33: wenn die alle funktionieren mag das sein, aber ich muss mir eben gewahr darüber sein dass ich vielleicht in Zukunft Flexibilität aufgebe oder durch eine Entscheidung in der Vergangenheit jetzt schon weniger flexibilität habe.

00:27:48: Und das würde ich jetzt also aus meiner Erfahrung im Kontakt auch mit anderen Unternehmen sagen.

00:27:57: da sind die einen in die eine Richtung abgebogen und die anderen halt in die andere Richtung.

00:28:05: vielleicht so ein Unterschied, so einen Hinderungsgrund.

00:28:07: Dann am Ende der bestimmten Prozesse dann einfach gar nicht möglich macht.

00:28:10: Dann ist man halt für das digitale Implementieren von Mieterhöhungen und Mitspielern auf bestimmten Anbieter angewiesen weil man in dessen Landschaft lebt.

00:28:24: Und da glaube ich braucht es ein bisschen Überlegung, Offenheit und die Frage geht das nicht auch anders?

00:28:33: Wahrscheinlich hätte man vor fünf bis zehn Jahren gesagt, es geht nicht anders.

00:28:36: Es ist einfach noch nicht anders ging.

00:28:39: Inzwischen tun sich eben Möglichkeiten auch die Dinge anders zu sehen mit mehr Flexibilität, bisschen Eigengestaltung und ein bisschen Mut vielleicht auch, die Dinge mal anders zu machen.

00:28:50: Du hast gerade so ein spannendes Wort oder eine gute Richtung gezeigt?

00:28:54: Wir biegen mal anders ab und bleiben einmal beim Thema Software-Architekturen oder Ökosysteme da geist denn ja ganz unterschiedlichste Definitionen im Raum.

00:29:02: Dein letzter Aussage war, wir haben jetzt ganz andere Möglichkeiten Ökosysteme zu gestalten wie wir auch software technische Aufgaben ran gehen wollen und auch den Grund warum wir es tun wollen weil wir es nicht für jetzt machen sondern eher was kommt in fünf Jahren.

00:29:18: Und schaffen wir Flexibilität oder erlauben wir mit unserem System Flexibilitet?

00:29:23: Würdest du sagen dass wir uns insgesamt für dieses Thema wie sieht eigentlich ein wohnholzwirtschaftliches Ökosesystem aus?

00:29:29: Wie können eigentlich Softwarearchitekturen oder fast eigentlich Unternehmensarchitekturen, da ich so nochmal drüber nachdenke.

00:29:38: Wie können die eigentlich aussehen und wie müssen sie bei uns aussehen?

00:29:41: Und auch in verschiedensten Varianten ist das ein Punkt wo wir in der Wohnungswirtschaft noch aus deiner Sicht Nachholbedarf haben und dass nochmal auch wirklich Arbeit reinstecken müssen.

00:29:53: Nun fällt es mir schwer für andere Unternehmen zu sprechen.

00:29:58: Insofern möchte sich dann niemandem fehlende Innovationskompetenzen und Willen absprechen.

00:30:05: Ich kann nur sagen, wir haben hier viel auch über die gesamte Infrastruktur tatsächlich auch gesprochen.

00:30:14: Dass wir gute eigene IT-Kompetenz haben.

00:30:17: Auch Personen, die sich darüber Gedanken machen, wer gemeinsam draufgucken.

00:30:21: Insofern ich halte es für essentiell das zu tun.

00:30:25: also wenn man sich dazu entschieden hat mit der Infrastruktur, IT-Infrastruktur und der Softwarelandschaft das eigenen Unternehmens eben etwas zu tun haben zu wollen.

00:30:39: Heißt sich da auch ein bisschen selber einbringen zu wollen, gestalterisch aktiv werden zu wollen es in den eigenen Fingern zu haben dann ist es unablässig das zu tun die Gesamtsicht auf die Unternehmes Architektur zu haben und ich sage bewusst unternehmen Architektor weil am Ende ist die Aufgabe der Unternehnungsaufgabe immer verknüpft mit dem Rechner, der am Ende im Keller steht.

00:31:07: Das ist eine logische Zusammenhangskette.

00:31:09: die Unternehmensaufgabe wenn ich sie digitalisiere muss durch irgendeine Software realisiert werden.

00:31:14: Die Software muss irgendwo laufen und ihr musst von irgendwem beschafft werden.

00:31:18: insofern sind das alles Dinge die zusammenhängen und über die man sich genannten machen muss.

00:31:22: Das für ihn schon angedeutet es gibt ja durchaus auch Unternehmen die sind ja in einer anderen Richtung gewählt haben gesagt okay Wir möchten eigentlich mit diesem Gesamtkonstrukt weniger zu tun haben.

00:31:35: Wir möchten uns um unsere Kunden kümmern und möchten, dass alles andere in den Hintergrund tritt.

00:31:41: Und dann sagen sie gut wir schaffen die RT-Abteilung abwendigen.

00:31:45: Die Geräte so wie Sie sind von dem Dienstleister und organisieren dann so.

00:31:49: und dann gestaltet man nur noch auf dieser Architektur Ebene oder nur nach auf der letztendlichen Anwendungsebene also der Ebene, wo ich nur noch Unternehmensaufgaben erfülle und das ist auch vollkommen legitim.

00:32:07: Aber interessanter für mich vielleicht ist natürlich der Blick bis ganz tief hinein in die Geräte, in die Architektur, in den Landschaften.

00:32:18: Und da glaube ich schon dass wir diesen gemeinsamen oder den gesamten Blick haben müssen.

00:32:30: Denk schon, dass man damit mit den neueren Technologien KI-Agenten, Vibecoding, was vorhin auch schon besser.

00:32:39: Einfach auch möglicher Unternehmensprozesse ein bisschen flexibler mal zu analysieren und zu ergründen, auch Dinge einfach auszuprobieren.

00:32:48: Und wenn man irgendwann feststellt okay ich brauche einen Produkt das für mich so und so aussieht weil ich jetzt schon mal Prototypen mit einer KI gebaut habe Dann kann ich auch damit in den Markt gehen und sagen, ich suche da jetzt einen Anbieter für oder so.

00:33:01: Also will heißen wenn ich mir sehr genau Gedanken mache über den Prozess und das Ende des Prozesses und alle beteiligten, alle Geräte

00:33:10: usw.,

00:33:10: dann habe ich eine andere Möglichkeit mehr mein Unternehmensprozess zusammenzubauen als wenn die Vorgaben von Warnis bekommen.

00:33:22: Ich hab euch mal das Gefühl es fehlt uns genau an dieser Entscheidungssystematik dass wir können das so machen.

00:33:29: Wir nehmen einen der Elefante im Raum ist, wir packen alles ins ERP und da ist es drin.

00:33:34: Und wir gucken was der Anbieter uns gibt und welche Innovation er hat.

00:33:40: So baue ich meine Prozesse ein bisschen darauf auf und auf der anderen Seite entscheide mich bewusst vielleicht für den anderen Weg um zu sagen wie muss es gestaltet werden?

00:33:51: Um möglichst viel Flexibilität, um möglichst für mich auch Gestaltungsspielraum tatsächlich zu schaffen.

00:33:57: Unter einer Ansatz muss jetzt nicht zwingend besser sein, als der andere.

00:34:00: Es gibt gute Gründe für beides und das ist auch korrekt.

00:34:03: also würde ich auch so sehen.

00:34:05: aber wir müssen uns nur den Bewusstsein für was wir uns entscheiden und manchmal hat es gefühlt Wir sind uns dem nicht bewusst sondern Das Muster rein.

00:34:13: alles muss ins erp-System weil es irgendwie schon immer so war Und so nehme ich das wahr dass es irgendwie es gibt immer nur eine Richtung.

00:34:23: Denkst du das?

00:34:24: Aber warum?

00:34:24: Also es gibt ja kein ERP Gesetz.

00:34:27: Es gibt kein Gesetz, was uns verpflichtet alles irgendwie in einem Datentopf zu haben und da geht nichts rein.

00:34:34: Und das kommt mir immer so ein bisschen zu kurz oder nicht in der Debatte.

00:34:40: Wie würde ich sagen?

00:34:41: Das kommt sowieso in Denk- und Entscheidungsprozessen.

00:34:44: ist es etwas, was für mich nicht so stark ausgeprägt ist wie ich es mir wünschen würde.

00:34:51: Oder nimmst du das eh nicht wahr oder guckst du da positiver drauf?

00:34:55: also Grundsätzlich ist die Entscheidung sich in bestimmter Weise seine Architektur zu nähern, die ist ja hoffe ich mal bewusst getroffen worden.

00:35:03: Insofern ist es auch vollkommen legitim zu sagen, ich will das alles gar nicht wissen.

00:35:08: Ich will dass der Prozess am Ende funktionieren und wenn ich einen neuen Prozess brauche dann stelle ich jemanden an der Baudin oder ich beauftrage jemanden der baut den, dann habe ich den.

00:35:18: Ist für mich auch in der Zentralisierung weil du das ERP-System angesprochen hast.

00:35:21: Wenn ich sage gut, ich hab die Eier legende Bäume nicht sauer und es funktioniert Und es geht am Ende sowohl vom Prozess als auch von der Kundensofriedenheit und dem finanziellen Aspekt.

00:35:32: Es geht alles auf, dann vollkommen okay.

00:35:37: Was ich dadurch nicht machen kann ist so Sachen wie mich mal innovativ und außerhalb der Box mit bestimmten Themen zu beschäftigen weil ich die Fähigkeiten vielleicht nicht habe, weil ich sie bewusst abgegeben habe Und das Personal, die Kompetenz dazu gar nicht habe.

00:36:00: Wenn ich dann aber ein Unternehmen habe auf der anderen Seite wo ich sage gut jedes einzelne Produkt jeder einzelne Baustein in der Artilandschaft ist eben von uns sorgfältig ausgewählt vollkommen flexibel mit ordentlichen Schnittstellen ausgestattet kann ich an jeder Stelle eingreifen und sagen mich hätte jetzt gerne hier noch eine andere Auswertung ein anderes Produkt dazwischen nach Software dazwischen, müssen ja nicht immer kommerzielle Produkte sein.

00:36:28: Wir setzen auch viel auf Open Source Anwendungen oder verknüpfen eben Sachen einfach selber.

00:36:33: und dieser Flexibilität die ist glaube ich noch nicht bei allen in den Köpfen drin weil entweder nicht gewollt oder weil auch die Kompetenz an der Stelle nicht da ist.

00:36:47: das Wohnungsunternehmen ist jetzt wahrscheinlich nicht so die erste Wahl für den eben KI Data Scientist, der von der Uni kommt.

00:36:55: Der geht in der Regel nicht zu einem Wohnungsunternehmen wobei man da echt viele coole Sachen machen kann.

00:37:01: aber das ist glaube ich so ein Punkt dieser Kompetenzaufbau diese Attraktivität die bestimmt auch so ein bisschen welche Brains wir so haben und das ist halt immer gerade irgendwie schicker anderen Unternehmen vielleicht zu gehen.

00:37:22: Vielleicht machen wir deshalb genau den Podcast, dass sie alle zu uns kommen.

00:37:25: Also liebe Informatiker, ab geht's!

00:37:27: Sucht euch im Wohnungsunternehmen?

00:37:29: Ja unbedingt das ist immer ganz oft.

00:37:31: wenn ich mit Dienstleistern sprechen auch im Digivow und wieder kurz aufzeigen für wen wir eigentlich tätig sind und was wir eigentlich machen finden das viele absolut spannend weil es ist eine gute Sache Das glaube ich können wir das muss noch viel stärker herausstellen, welchen Spielraum man eigentlich tatsächlich hat und für was wir eigentlich tätig sind.

00:37:56: Und mich motiviert das immer total.

00:37:59: Ich sage ihr helft mehr dann Menschen helfen Mietern, wir helfen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Unternehmen und gucke ich mal zum GDW rüber was unser Durchschnittsmiete ist im der gesamten Branche.

00:38:13: Dann kämpfen wir auch dafür Und das wäre spannend, muss ich sagen.

00:38:18: Dann kann ich nur sagen alle Informatiker dieser Welt bewerben durch eine Wohnungswirtschaft auch insbesondere die Medizin-Informatiker.

00:38:25: und Jonas vielen Dank für deine Zeit!

00:38:27: Vielen Dank fürs Gespräch und dein Gedanke mit uns geteilt hast.

00:38:31: Ja sehr gerne!

00:38:32: Vielen dank dass ihr hier seien durfte viel Spaß gemacht und bleibt dabei

00:38:43: Und das war Jonas Schwarze von den Nibelungen Wohnbau oder der Nibelung Wohnbau aus Braunschweig.

00:38:48: Wir haben ja viel versprochen,

00:38:49: wir sprechen

00:38:50: über Ökosysteme und wie gesagt über Schnittstellen und Daten – das haben wir auch!

00:38:55: Ich hoffe es hat funktioniert, wir haben etwas abstrakt darüber gesprochen weil es darum geht im Endeffekt Probleme zu lösen und nicht Software-Systeme auszuwählen.

00:39:05: Das machen wir viel zu oft.

00:39:07: Wir müssen darüber sprechen, wie wir agieren wollen.

00:39:10: Welche Probleme wir lösen und herangehen wollen.

00:39:14: Wie viel Zeit wir dafür haben.

00:39:17: Das ist eine Wahrnehmung ziemlich gut gelungen heute.

00:39:23: Ich hoffe es hat allen Spaß gemacht.

00:39:24: Vielen Dank fürs Zuhören!

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